Samstag, 28. März 2015

Arbeitshaltung in Japan

Zu viel Eifer ist nicht gut für die Wirtschaft. Diesen Satz hat man so sicherlich noch nie gehört. Allerdings könnte dies tatsächlich der Fall sein. Dies glaubt zumindest Japans Regierung. In Japan braucht es laut dem Regierungssprecher Yoshihide Suga dringend eine Reform der Arbeitsweise um weniger Überstunden zu erlauben. Begründet wird dies dadurch, dass die Japaner sich zu sehr auf die Arbeit konzentrieren und deshalb nicht genug konsumieren. Dies wiederum heißt, dass nicht genug Geld in die Wirtschaft zurückfließt und diese also nicht florieren kann.

Dieses Problem kann es auch nur in Staaten wie Japan geben. Bei uns wäre dies fast schon undenkbar. Bei uns gibt es nur wenige Fälle, wenn überhaupt, in denen ein Arbeiter freiwillig auf seinen Urlaub oder seine Krankheitstage verzichtet, um der Firma nicht zu schaden. Man würde meinen, dass eine solche Einstellung gut für die Wirtschaft wäre und man diese unterstützen sollte, dem ist aber nicht der Fall.

Ich finde es einfach unglaublich, dass man sich so in die Arbeit hinein steigern kann. Dies hat aber auch viel mit der Kultur Japans zu tun. Dort muss man alles daran setzen keine Schande über die Familie zu bringen, das heißt, dass man immer 100 % geben muss.


http://derstandard.at/2000013540096/Japan-will-Arbeitseifer-bremsen

Dienstag, 17. März 2015

Probleme im Paradies

„derstandard.at“ hat einen Artikel über die IS und Al-Kaida hochgeladen. Unter dem Titel „IS gegen Al-Kaida – Brüderkrieg der Jihadisten“ beschreibt der Redakteur die Entstehung und den Zusammenbruch der Allianz zwischen den beiden Terrororganisationen. Als Grund für ihre Kooperation nennt der Verfasser des Artikels das gemeinsame Ziel: einen Gottesstaat zu errichten.
Er zeigt aber auch einen unüberwindbaren „Graben“ zwischen den beiden auf. Er sieht ihn in der Herkunft der beiden Anführer. Osama stammt aus der Oberschicht. Abu Musab al-Zarqawi stammt aus recht bescheidenen Verhältnissen.
Heutzutage ist aber von einer Allianz nichts mehr zu erkennen. Die beiden Organisationen stehen sich derzeit auf dem Schlachtfeld gegenüber. Jetzt stellt sich für mich die Frage: Wie kann es sein, dass zwei Organisationen, die eigentlich das gleiche Ziel haben, sich jetzt bekämpfen? Darüber hinaus kämpfen sie auch noch für einen Gott der Frieden nicht nur verlangt sondern diktiert. Im Koran heißt es sogar: „Wenn du einen Mensch tötest, ist es so, als hättest du die ganze Menschheit getötet“.

Aus diesen Gründen ist es für mich unverständlich, wie man im Namen einer Religion, nicht nur im Namen des Islams, töten oder gar Krieg führen kann. Ich glaube, dass eine solche Religion nicht hilfreich ist sondern eher schadet.

203 Wörter

http://derstandard.at/2000004916442/Bruderkrieg-der-Jihadisten

Montag, 23. Februar 2015

Überwachung der Kommunikationen

Gerade heute habe ich wieder über die Aktionen der NSA in den Nachrichten gelesen. Wie auch sonst so oft geht es darum, wie die NSA abhört. Genauer gesagt hat man wieder eine neue Methode entdeckt, mit der sowohl die NSA als auch ihr englisches Gegenstück die GCHQ (Government Communications Headquarters) Kommunikation über Handys abgehört und mitgelesen werden kann. Diese Agenturen haben einen Weg gefunden, die SIM-Karten in unseren Handys zu hacken, um somit an unsere Daten zu kommen.
Dafür zuständig ist das Mobile Handset Exploitation Team (kurz MHET). Dieses Team arbeitet für sowohl die NSA als auch die GCHQ. Zu Deutsch wäre das ungefähr das „Team für die Ausbeutung von Mobiltelefonen“. Dieser Name spricht eigentliche schon für sich selbst. Bei einem solchen Namen muss man überhaupt nicht mehr nachdenken, ob es ethisch korrekt ist, was sie machen. Ich frage mich selber meistens, wenn ich solche Dinge sehe, ob sie sich selber solche Fragen stellen. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass ich in einem Team arbeiten könnte, dass sich auf irgendeine Art von Ausbeutung spezialisiert oder fokussiert.

Gerade aus solchen Gründen finde ich es schlimm, dass gerade Edward Snowden geächtet wurde und die NSA mit einem sprichwörtlichen blauen Auge davon gekommen sind. Wie kann es sein, dass Behörden, die ganz offensichtlich gegen die Verfassung des eigenen Staates verstoßen, nicht nur ohne nennenswerte Strafe davonkommen, sonder auch noch quasi genau gleich weitermachen können? So kann man heutzutage fast schon nicht mehr anders, als zu überlegen, ob Systeme wie in Orwells „1984“ schon lange benützt werden.

http://derstandard.at/2000011932824/Neue-Snowden-Papiere-NSA-stahl-Verschluesselungscodes-vonHandy-SIM-Karten

Dienstag, 4. November 2014

Abschaffung der Sonderschulen

Heute möchte ich über die Abschaffung von Sonderschulen in Österreich schreiben. Ich beziehe mich auf den Eintrag auf „derstandard.at“. In dem Beitrag heißt es, dass laut einem Gutachten der Uni Innsbruck, Sonderschulen gegen Völkerrechte verstoßen. Statt dessen soll man Schüler, die derzeit in Sonderschulen sitzen, in einer Schule mit den anderen Schülern untergebracht werden. Es braucht also eine gemeinsame Schule für alle (lt. Tirols Grünen).

Ich halte dies für keine gute Idee. Ich bezweifle, dass es vorteilhaft für Schüler mit Behinderung ist, wenn sie in eine Schule mit „normalen“ Schülern gesteckt werden. Dadurch wird es schwerer für die Schüler dem Unterricht zu folgen und für die Lehrer den Unterricht zu halten und zu gestalten. Mein Onkel ist Direktor einer Volksschule und hat dort einen autistischen Schüler, für diesen Schüler hat er extra einen Lehrer zur Betreuung angestellt. Es sei schon sehr anstrengend einen Schüler zu betreuen. Wenn man also mehrere Schüler zugeteilt bekommt, kann ich mir nicht vorstellen, dass dies möglich ist.


Wörter  163

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Neues Blog-Thema

Im Rahmen des Deutschunterrichts müssen wir den Blog dieses Jahr über Zeitungsberichte im Internet schreiben. Dafür bekamen wir eine Liste von Zeitungen und Wochenzeitschriften, die auch online Berichte posten. Ich habe mich dabei für den Standard entschieden. Dafür gibt es mehrere Gründe. Der erste ist, dass meine Eltern den Standard abonniert haben und ich diesen so oder so gelegentlich lese. Auch auf der Webseite „derstandard.at“ lese ich gelegentlich diverse Beiträge durch. Dabei bin ich aber eher in der Web-Sparte oder dem Register „Wissenschaft“. Leider bieten weder noch oft gute Themen. Ich habe nur ab und zu einmal einen Beitrag gefunden über den ich in meinem Blog schreiben könnte. 

Ich werde versuchen nur Themen aus Berichten aufzugreifen und mich nicht immer genau auf einen Bericht zu beziehen. Wenn ich mich einmal auf einen einzelnen Text beziehe, werde ich eine kurze Zusammenfassung über das Thema machen und dann meinen eigenen Senf dazugeben.

Dienstag, 20. Mai 2014

China

Nimmt die Angewohnheit Chinas Dinge zu kopieren überhaupt kein Ende? Angefangen hat es mit Dingen wie Handys, Uhren oder Designerkleidung. Das war aber erst der Anfang, in China werden die verrücktesten Dinge nachgemacht oder vorgetäuscht. So werden zum Beispiel in China weiße Amerikaner in Anzügen angeheuert und gut bezahlt um sie selber zu sein, weil es gut für das Image einer Firma ist, wenn man Kontakte zu Ausländern hat. In China gab es auch schon eine gefakte Universität. Jemand hat nämlich Hörsäle in einer echten Universität gemietet, ein paar Leute angeheuert um Lehrer zu spielen und falsche Einladungen an Schüler geschickt. Die Schüler haben geglaubt, sie seien an einer echten Universität und waren sehr überrascht als sie die Schule abgeschlossen haben und keinen Abschluss hatten. Was ich aber am komischsten finde ist, dass sie Sehenswürdigkeiten aus aller Welt nachgebaut haben, so kann man zum Beispiel in China die Sphinx, den Eiffelturm oder das Kolosseum besichtigen.

Freitag, 16. Mai 2014

WM 2014


Artikelbild
Dieses Bild finde ich sehr eindrucksvoll. Es zeigt, dass der von vielen erwartete World Cup von zumindest einigen Bewohnern Brasiliens nicht unterstützt wird. Bilder wie dieses sind die Regel und nicht die Ausnahme. Der Grund für den Protest ist, dass die Bürger aufzeigen wollen, dass es keinen Sinn macht, Milliarden dafür auszugeben, die WM veranstalten zu dürfen, während es dem Volk an grundliegenden Dingen zu leben, wie Wohnungen mangelt. Laut Brasiliens Präsidialamtsminister Gilberto Carvalho richten sich diese Proteste jedoch nicht direkt gegen die WM, sonder Nutzen die Demonstranten diese Gelegenheit nur, um Forderungen zu präsentieren.


Ich glaube auch, dass es falsch ist, die WM zu veranstalten während große Teile des Landes das Geld viel besser brauchen könnten. Allerdings kann ich die Gründe dafür verstehen. So ist es zum Beispiel vorteilhaft für die Wirtschaft und den Tourismus wenn die WM veranstaltet wird. Die Wirtschaft profitiert insofern davon, als dass der Staat Geld für neue Stadien ausgibt und damit Aufträge für Bauunternehmen generiert.